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Herbstgrasmilben – mehr als lästig für Hund und Katze

Der Herbst gehört zu den Jahreszeiten, in denen es richtig Spaß macht, mit dem Hund aktiv unterwegs zu sein. Leider lauern gerade zu dieser Jahreszeit Parasiten draußen, die viele Halter von Hunden und Katzen nicht kennen: Herbstgrasmilben. Wir informieren – und helfen im Fall der Fälle.

Die Herbstgrasmilbe gehört der Klasse der Spinnentiere an und kann Hunde, Katzen und andere Tiere befallen. Nur die Larve der Herbstgrasmilbe, die auf Wiesen lebt, gehört zu den Parasiten und ernährt sich von Blut und Gewebeflüssigkeit.

Herbstgrasmilben sind für Hunde und Katzen zwar nicht lebensgefährlich, da sie, anders als manche Zecken, keine Krankheiten übertragen. Aber sie verursachen starken Juckreiz und Hautirritationen durch die Bisse. Das kann dazu führen, dass Hund und Katze sich beißen und kratzen, und das kann wiederum Infektionen der Haut verursachen. Man erkennt die orangefarbenen Larven als winzige Pünktchen im Fell. Sie sitzen vor allem an Beinen, Pfoten und Bauch.

Die gute Nachricht: Haben die Larven genügend Nahrung aufgenommen, verlassen sie ihren Wirt. Ein Befall dauert meist nur wenige Tage. Aber Hautreizungen und möglicherweise auch Allergien verschwinden leider nicht mit den Larven.

Bis Oktober sind die Spinnentiere aktiv, bevorzugt an trockenen Tagen. Sind ein Hund oder Katze befallen, helfen entzündungshemmende Salben, kühlende Umschläge und manchmal auch Medikamente gegen den Juckreiz und weitere Symptome, die ihr bei uns bekommt, nachdem wir den Patienten gesehen haben. Anders als beim Befall mit Zecken und Flöhen gibt es keine Präparate, die die Larven zuverlässig daran hindern zuzubeißen.

Sommerfest 2025

Liebe Kunden

Der Sommer steht vor der Tür und die erste Jahreshälfte ist geschafft.

Deswegen möchten wir ALLEN unseren Mitarbeitern und Ihren Familien für Ihren Einsatz und die gute Arbeit, die sie an 365 Tagen im Jahr leisten, danken und ein Sommerfest veranstalten. 

Wir bitten um Verständnis, dass aus diesem Grund die Praxis am

31.08.2025 ab 13:00 geschlossen ist. 

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an folgende Praxen:

  • Tierklinik Anicura Bielefeld, Bechterdisserstr. 69; 0521-260370
  • Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 9; 0511-9536200 

Ab dem 01.09.2025 08:00 sind wir dann wieder mit Elan und Freude für Sie und Ihre Fellnasen im Einsatz.

Mit dem Hund im Auto in den Urlaub

Endlich Ferien, ab in den Urlaub. Wir wünschen Ihnen eine wunderschöne Auszeit am Strand oder in den Bergen mit der Familie und den Hunden. Damit die Autofahrt auch für Ihre Freunde auf vier Pfoten entspannt und angenehm wird, haben wir wichtige Informationen, Tipps und Ideen zusammengestellt. Wir wünschen eine gute Fahrt.

Starten Sie nicht gleich mit einer großen Reise, wenn ein Hund gerade bei Ihnen eingezogen ist. Gewöhnen Sie das neue Familienmitglied langsam an längere Fahrten.

Viele Hunde werden im Kombi oder SUV im Kofferraum transportiert. Aber auch, wenn die obere Abdeckung entfernt wurde: Die meisten Klimaanlagen „versorgen“ diesen Bereich der Autos nicht zuverlässig mit kühler Luft. Hinzu kommen die Sonne, die aufs Heckfenster scheinen kann, und das Gepäck, das rund um die Box verstaut wird, sodass die Luft kaum zirkulieren kann. Fazit: Im Hundebereich ist es nicht selten viel wärmer als dort, wo die Menschen bei angenehmen Temperaturen sitzen.

Eine isolierende Folie an der Heckscheibe kann hier Abhilfe schaffen. Viele Pausen – im Schatten parken – und immer frisches Trinkwasser sind wichtig für den Hund. Ebenso wie ausreichend Platz, sodass er stehen, sich umdrehen und bequem auf seiner Decke liegen kann. Eine Idee ist auch, die Reisezeit so zu wählen, dass man nicht gerade in den wärmsten Stunden des Tages unterwegs ist.

Am sichersten fährt der Hund in einer geräumigen Autobox, die mit Spanngurten gesichert ist. Auch eine Fahrt auf der Rückbank ist erlaubt, aber nur, wenn das Tier mit einem speziellen Gurt gesichert ist. Kleinere Hunde können auch in einer Flugbox hinter dem Vordersitz auf dem Boden mitfahren. Eine Alternative ist ein Hundegitter hinter der Rückbank und ein Trenngitter, das den Kofferraum in einen Hunde- und einen Gepäckbereich aufteilt.

In jedem Fall gilt der Hund gesetzlich als „Ladung“, die gut gesichert sein muss, um Mensch und Tier nicht zu gefährden. Achtung: andere Länder, andere Vorschriften. Hier sollte man sich vorab informieren.

Nicht alle Hunde vertragen das lange Autofahren gleich gut. Bei empfindlichen Tieren empfiehlt es sich, sie nicht unmittelbar vor der Fahrt zu füttern. Für Hunde, die zur Reisekrankheit neigen, bekommen Sie bei uns Medikamente, die dem Tier gut helfen.