Tierärztin Isabelle Wohlgenannt ist ein Glücksfall. Nicht nur für ihre Patienten und deren Besitzer, auch für uns, das Team des Tierärztlichen Gesundheitszentrum Dr. Vorbohle, dem sie seit 2021 angehört und für den „Chef“. Denn: Der teilt sich jetzt mit seiner Tierärztin die Geschäftsführung.
Dennoch haben beide genug zu tun. 12 Tierärzte und Tierärztinnen arbeiten hier, eine zertifizierte Praxismanagerin, 11 Tiermedizinische Fachangestellte, eine Aushilfe und fünf Azubis. „Wir sind gewachsen, und wir wachsen weiter. Und beide möchten wir uns nicht nur der Leitung und Geschäftsführung widmen, sondern uns auch weiter individuell um unsere Patienten kümmern. Gemeinsam geht das“, so Dr. Heiner Vorbohle.
Tierärztin Isabelle Wohlgenannt (48), geboren in Österreich, ist erst seit Februar 2021 Ostwestfälin. Aber sie fühlt sich hier in Schloß Holte-Stukenbrock auf dem Hof von Dr. Heiner Vorbohle so richtig wohl. Denn: Hier lebt und arbeitet sie, und hier möchte sie bleiben.
Wien, Berlin-Brandenburg und dann in die Provinz? „Mir fehlt hier nichts“, sagt die Tierärztin. Ihren beiden Pferden Lamura und Rosi kann sie beim Grasen zuschauen. Hund Yoko ist immer in der Nähe und die beiden Katzen Obito und Sushi teilen die Wohnung mit ihr. Weit liegen Hobby und Beruf nicht auseinander. Isabelle Wohlgenannt ist Tiermensch mit Leib und Seele. Ihr Hobby: Reiten. Die Halle dazu hat sie schließlich direkt vor der Haustür.
Im Beruf ist ihr größtes Anliegen die bestmögliche und optimale Versorgung der Patienten.

Im Garten – hier wird jetzt aufgeräumt, gejätet und gedüngt. Mineraldünger und Unkrautvernichtungsmittel sind für unsere Hunde und Katzen hochgefährlich. Mineralische (Rasen-)-Dünger enthalten vor allem die Elemente Stickstoff, Kalium und Phosphor in konzentrierter Salzform. Werden sie vom Tier aufgenommen, zum Beispiel von den Grashalmen abgeleckt, rufen sie Vergiftungserscheinungen hervor: Die Schleimhäute in Magen, Darm und Maul werden gereizt und das Hämoglobin im Blut, es transportiert lebenswichtigen Sauerstoff, kann in seiner Funktion beeinträchtigt werden. Appetitlosigkeit, Unruhe oder Erregung, Muskelzittern, erschwerte Koordination oder Inkontinenz können auch auf eine Vergiftung mit Pestiziden hindeuten, die in einigen Rasendüngern enthalten sind. Schlimmstenfalls kann eine solche Vergiftung zum Herzstillstad führen. Es gibt aber organische Alternativen im Handel.